Kein Exit in Sicht?
27. Dezember 2008„Die Web-2.0-Blase platzt“, titelt die taz provokant. Begründet wird dies durch die entstehenden Schwierigkeiten der Web 2.0-Firmen auf dem Weg zum Exit. Exit heißt, dass ein Jungunternehmen entweder an die Börse geht, um neues Kapital zu erhalten oder von einem größeren Unternehmen gekauft wird. Da ersteres seit der Dotcom-Blase 2000 immer schwieriger geworden ist, bleibt quasi nur noch die Aussicht auf Verkauf. Doch genau hier liegt das Problem: Auch die großen Unternehmen geraten angesichts der Finanzkrise in Schwierigkeiten, müssen Einbrüche der Aktienkurse verkraften und Mitarbeiter entlassen. Bei Yahoo werden 10 Prozent der Beschäftigten entlassen, Google streicht das Weihnachtsgeld. Da liegt es auf der Hand, dass zukünftig kaum noch Geld für risikobehaftete Startups locker gemacht wird.
Tags: Exit, Google, Kündigungen, Web-2.0-Blase
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