Es wird weiterhin investiert
11. November 2008Deutsche-startups.de fragte die wichtigsten Investoren im deutschsprachigen Raum, welche Auswirkungen von der Krise erwartet werden. Deutsche-startups.de fragte:
“Wie hoch schätzen Sie künftig die Chancen für hohe Exits ein und welche Auswirkung hat dies für Ihre Investments? Welche Modelle sind weiterhin interessant?”
Geantwortet haben Andreas Brinkrol (Tiburon Partners, München), Matthias Brix (Neuhaus Partners, Hamburg), Alex von Frankenberg (High-Tech Gründerfonds, Bonn), Mark Miller (CatCap, Hamburg), Christian Nagel (Earlybird Ventures, Hamburg), Oliver Samwer (EFF, München) Oliver Schuepbach (Wellington Partners, München), Mischa Wetzel (IBB Beteiligungsgesellschaft, Berlin).
Auffällig häufig wird beteuert, dass die Krise keine Auswirkungen auf kommende Investments haben wird. Begründet wird dies durch die langfristige Betrachtung, die alle VCs vollziehen. Mit interessanten Exits rechnet 2009 allerdings kaum einer, lediglich Alex von Frankenberg vom High-Tech Gründerfonds sagt, dass sie „die Chancen für Gewinn bringende Exits in naher Zukunft als hoch ein[schätzen]“. Hinsichtlich der Geschäftsmodelle bevorzugt der High-Tech Gründerfonds umsatznahe Modelle sowie Modelle mit geringem Kapitalbedarf und nachhaltigem Wettbewerbsvorteil. Mark Miller von CatCap identifiziert Geschäftsmodelle als vielversprechend, die nah an einer Kaufentscheidung orientiert sind, d.h. Monetarisierung durch Transaktion integrieren. Hinsichtlich Corporate Venture Capital betont er auch, dass das Vertrauen in Internetgeschäftsmodelle in Gegensatz zu 2001 nicht automatisch erschüttert ist.
Tags: Exit, Geschäftsmodell, Investments, Investoren, Krise, Venture Capital
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